Wer eine Immobilie verkauft, hört früher oder später den Rat, die Räume „stagen“ zu lassen — also verkaufsfertig einzurichten. Die entscheidende Frage ist, was das kosten darf: Zwischen mehreren tausend Euro für klassisches Home Staging mit echten Möbeln, festen Bildpreisen bei Agenturen für virtuelles Staging und wenigen Cent pro Foto mit KI-Tools liegt eine Spanne von mehreren Größenordnungen. In diesem Ratgeber ordnen wir die Zahlen für den deutschen Markt: was klassisches Staging laut Branchenverband DGHR kostet, was Dienstleister für virtuelles Staging pro Bild berechnen, wie KI-Staging preislich funktioniert — und für welche Immobilie sich welcher Weg tatsächlich rechnet.
Als Faustregel gelten 1 bis 3 % des angestrebten Verkaufspreises. Für eine Wohnung mit 60–80 m² sind das typischerweise 2.000–5.000 €, für ein Haus mit 120–200 m² etwa 5.000–15.000 € — inklusive Möbelmiete für rund drei Monate, Transport und Auf- und Abbau.
Deutsche Agenturen berechnen etwa 15–120 € pro Bild, die meisten Angebote liegen bei 30–80 € mit 1–3 Werktagen Lieferzeit. KI-Tools erledigen dasselbe in unter einer Minute für wenige Cent bis rund einen Euro pro Bild.
Die Statistik der DGHR spricht dafür: Über 73 % der gestagten Objekte erzielen den Angebotspreis oder mehr, rund zwei Drittel verkaufen sich innerhalb von vier Wochen. Entscheidend ist, dass die Kosten zum Objekt passen — genau deshalb lohnt der Vergleich der drei Varianten.
Ja, das ist dringend zu empfehlen: Ein Hinweis wie „virtuell möbliert“ am Bild oder im Exposé schafft Transparenz und schützt vor dem Vorwurf der Irreführung. Details dazu im Beitrag über die Regeln des virtuellen Home Stagings.